Was bedeutet die Absenkung des Steuersatzes von 19% auf 16% für den Bereich Immobilien?

05.06.2020

Am 3. Juni hat der Koalitionsausschuss das Konjunkturpaket “Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken” beschlossen: Von Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 soll der Umsatzsteuersatz von 19 auf 16 Prozent und von 7 auf 5 Prozent abgesenkt werden.


Welche Auswirkungen hat das auf Maklerprovision?

Der vereinbarte Preis ist bei privaten Käufern ein Bruttopreis. Dieser ändert sich nicht durch den neuen Umsatzsteuersatz. Bereits abgeschlossene Vereinbarungen müssen also nicht geändert werden.

Wurde der Maklervertrag mindestens vier Monate vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes abgeschlossen, also vor dem 3. Februar 2020, sollte der Makler von sich aus den Provisionsanspruch absenken.

Wenn der Maklervertrag später abgeschlossen wurde, hat der Käufer keinen Anspruch auf Absenkung der Maklerprovision. Für private Käufer gilt hier "brutto wie netto".

Quelle: IVD

Foto: Foto: IO-images/pixabay


Zurück zur Übersicht